Dr. Pierre Basieux

Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats

Mathematiker, Spieltheoretiker, Autor

• Geb. 1944 in Wien (Österreich); belgischer Staatsbürger; Kindheit in der Steiermark und in Namur.
• 1963/64 Baccalauréat am Lycée français de Vienne (Wien/Strasbourg).
• 1963–65 Sprachenstudium und Anstellung bei der Internationalen Atombehörde (IAEA) in Wien.
• 1965–68 Werkstudent (Mathematik und Physik) an der Universität in München.
• 1968–70 Jobs in Frankreich, England, USA; Militärdienst in Brüssel.
• 1970–73 Studium (Mathematik, Physik, Philosophie) an der Universität Graz.
• 1973–75 Dissertation (Thema aus Operations Research & Spieltheorie); Promotion zum Dr. phil.
• 1975–77 Gymnasiallehrer auf der Nordsee-Insel Langeoog.
• 1977–83 Freischaffend; Geschäftsführer zweier kleiner Firmen in Lindau am Bodensee.
• 1983/84 Professeur (maths, physique, informatique), Lycée français, Villars/VD.
• 1984–87 Concepteur informatique (logistique de production), Ciba-Geigy, Monthey/VS und Basel.
• 1987–91 Uhrenkonzern SMH/ETA, Biel/Grenchen; Leiter Division ETA-Logistik, Mitglied der Geschäftsleitung der ETA SA; Koordination 20 Werke, inkl. Südostasien.
• 1991–94 CIM (Computer Integrated Manufacturing) Givisiez/FR; Leiter Logistik/PPS für CH; Technologie-Transfer; Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Hochschulen.
• Seit 1995 in Bayern ansässig (Tutzing/Starnbergersee; ab 2005 Lindau/Bodensee); Arbeit als freischaffender Buchautor und Unternehmensberater.
• Mit dem Thema "Spieltheorie/Wahrscheinlichkeitsrechnung" beschäftigte sich Basieux nicht nur in theoretischen Schriften, sondern auch ganz praktisch: am Roulettetisch. "1978 begann (...) Pierre Basieux, seine Erkenntnisse technisch umzusetzen. Schon damals waren kleine Taschencomputer erhältlich, wenngleich heutige Hardware viel komplexere Berechnungen erlaubt. 1983 war sein Verfahren schließlich ausgereift für verlässliche Prognosen. Basieux ging ins Spielcasino von Bad Wiessee, setzte im Übermut ständig den Höchsteinsatz – und gewann. 185 000 Mark. Der »jugendliche Leichtsinn«, wie er es rückblickend bezeichnet, trug ihm eine Schlagzeile in der Münchner Abendzeitung ein. Sowie Hausverbot im Bad Wiesseer Casino. Zurzeit lassen ihn die bayerischen Spielbanken wieder herein – solange er nicht setzt, wenn die Kugel schon rollt." (Aus: ZeitWissen 2/2006)

Bücher

• Roulette – Die Zähmung des Zufalls; Printul-Verlag 1987 (5. Aufl. 2001)
• Roulette im Zoom – Anatomie des Kugellaufs; Printul 1989 (zusammen mit Jacques Thiele)
• Die Welt als Roulette – Denken in Erwartungen; Rowohlt-Verlag (rororo-science) 1995
• Abenteuer Mathematik – Brücken zwischen Wirklichkeit und Fiktion; Rowohlt 1999
• Faszination Roulette – Phänomene und Fallstudien; Printul 1999
• Die Top Ten der schönsten mathematischen Sätze; Rowohlt 2000
• Die Architektur der Mathematik – Denken in Strukturen; Rowohlt 2000
• Ohne Rücksicht auf Gewinne – Casino-Storys; BoD Norderstedt 2002
• Die Zähmung der Schwankungen; Printul 2003
• Die Top Seven der mathematischen Vermutungen; Rowohlt 2004
• Roulette HardCore & SoftWare – Algorithmen für Ballistik, Wurfweiten, Tisch-Charakteristik; BoD Norderstedt 2006
• In Vorbereitung: Die Welt als Spiel – Spieltheorie in Gesellschaft, Wirtschaft und Natur; Rowohlt (geplant 4/2008)

Weitere Informationen:
www.basieux.de